Vom 10.12.2009 bis 10.12.2019 – ein sportliches Jahrzehnt, das mein gesamtes Leben bereichert.

Es ist wissenschaftlich bewiesen: Sport besiegt den Stress und fördert das körperliche und auch das geistige Leistungsvermögen. Und auch für mich spielt der Sport Zeit meines Lebens eine wichtige Rolle.

Bis zu meinem 37. Geburtstag habe ich Fußball gespielt – zuerst als Mittelstürmer, dann im Mittelfeld und zuletzt als routinierter Vorstopper. Schließlich habe ich mit dem Laufen begonnen und auch den Triathlon für mich entdeckt. Die Bilanz: 23 gefinishte Marathons sowie 5x den Ironman Klagenfurt Austria gefinisht.

Prioritäten haben sich verschoben

Als ich im Jahr 2008 als Landesrat in die Kärntner Regierung eingetreten bin, hatte ich natürlich mehr Termine wahrzunehmen. Schon bald habe ich gemerkt, dass sich meine beruflichen Verpflichtungen zeitlich negativ auf meinen gewohnten Tagesablauf auswirkten. Die Prioritäten haben sich verschoben, dies ging mehr und mehr zu Lasten meiner Sporteinheiten.

Und jetzt sind wir wieder beim den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Was der Sport als Ausgleich zum Berufsleben bewirkt, weiß man erst, wenn man ihn nicht hat. Körperliche Fitness und ein gesunder Geist sind die Basis für die Bewältigung der beruflichen Herausforderungen.

Also habe ich am 10. Dezember 2009 beschlossen ab sofort jeden Tag eine Sporteinheit zu einzulegen.

Und tatsächlich: am 10. Dezember 2019 hab ich mein sportliches Jubiläum feiern können: Auf den Tag genau 10 Jahre lang, jeden Tag zwischen 45 und 60 Minuten Sport! Egal ob morgens um halb sechs beim Laufen in Klagenfurt, oder bei Schlechtwetter zuhause am Ergometer, auch egal ob Laufen bei Minusgraden oder im Fitnesscenter auf Dienstreisen – ich habe in den 10 Jahren keinen einzigen Tag ausgelassen und alle Trainings in meinem Trainingsbuch notiert.

Naturarena Kärnten

Laufen, Radfahren und Schwimmen stehen somit seit einem Jahrzehnt auf meiner täglichen Sportagenda. Am meisten genieße ich es, in der Naturarena Kärnten meinem Sport nachzugehen. Sei es beim Laufen entlang der Wörtherseepromenade bei einer Radtour rund um den Wörthersee mit anschließendem kurzen Sprung ins kühle Nass bei einem der freien Seezugänge oder auch beim „Spazierenschwimmen“ im Wörthersee von der Bootsbrücke aus, von der ich seit meiner frühesten Kindheit in den Wörthersee springe.

Heute kann ich sagen, dass die tägliche Sporteinheit eine meiner besten Entscheidungen in meinem Leben war. Das merke ich auch bei meiner täglichen Arbeit, denn mit einer gewissen Grundkondition lässt sich auch ein 12 bis 16 Stunden Tag leichter bewältigen.

Peter Kaiser am 12.12.2019

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