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Privat

Ich wurde am 4.12.1958 in Klagenfurt geboren. Mein Vater war Polizist, meine Mutter arbeitete als Reinigungskraft.
Wir lebten bescheiden in einer Wohnsiedlung in Klagenfurt, bis ein Schicksalsschlag unseren Alltag grundlegend veränderte. Mein Vater verstarb an Krebs, als ich gerade einmal 11 Jahre alt war.
Während meine Mutter ihren beschwerlichen Beruf weiter ausüben musste, erhielt ich die Aufgabe, Verantwortung für meinen kleinen Bruder und meine kleine Nichte zu übernehmen. Neben der emotionalen Belastung bestimmten nun auch Geldnöte und Existenzängste den Alltag unserer gebeutelten Familie.

Vor diesem Hintergrund verstehen Sie, liebe Leserin/lieber Leser, vielleicht, dass ich der Politik von Bruno Kreisky zutiefst dankbar bin!
Seinen mutigen Sozialreformen ist es zu verdanken, dass ich nach der Volksschule das Gymnasium besuchen konnte. Anfangs gab es zwar noch keine Schülerfreifahrt, eigene Schulbücher und Schulveranstaltungen waren für uns selbstverständlich zu teuer.

1970, in der 3. Klasse im Gymnasium, kam es dann zu großen Veränderungen. Lange Fußmärsche, geliehene Schulbücher und Ausschluss von teuren Veranstaltungen fanden ein jähes Ende. Bruno Kreisky war Bundeskanzler und setzte mit seiner Politik Akzente, die ich deutlich spürte: Ich werde nie meinen ersten Schulschikurs vergessen.

Mit meiner Klasse waren wir damals am Katschberg im Gasthof Bacher. Ein wundervolles Erlebnis. Erstmals fühlte ich mich aus meinem Innersten heraus vollwertig. Dies zeigte mir, was verantwortungsvolle Politik im Stande ist zu schaffen: ein neues lebenswerteres, qualitätsvolleres Leben.

Diese neue, sehr soziale Politik ermöglichte mir nicht nur die Matura.
Ich konnte es mir anschließend neben der Arbeit (in der Kärntner Landesregierung, Buchhaltung und Kreditverwaltung für Hochbau und Straßenbau) sogar leisten, an der Universität Klagenfurt das Studium der „Soziologie und Pädagogik“ zu betreiben. 1988 schloss ich das Magisterstudium und 1993 sogar das Doktorat der Philosophie ab.
Neben den wichtigsten Säulen meines Lebens – Familie, Bildung und Beruf – finde ich meinen Ausgleich vor allem im Sport.

Bis zu meinem 37. Geburtstag spielte ich Fußball – zuerst als Mittelstürmer, dann im Mittelfeld und zuletzt als routinierter Vorstopper. Schliesslich begann ich mit dem Laufen und entdeckte auch den Triathlon für mich. Die Bilanz: 23 gefinishte Marathons sowie 5 Ironmans.

Das bisher schönstes Ereignis in meinem Leben war die Geburt meines Sohnes Luca. Wir wohnen zusammen mit meiner Lebenspartnerin Ulrike Wehr und Ulrikes Sohn Michael in Klagenfurt/Waidmannsdorf. Sie geben mir Halt und Kraft, bilden meinen engsten Familienkreis.
Neben dem Beruf des Politikers engagiere ich mich noch als Präsident des Kärntner Volleyballverbandes sowie als Präsident des Österreichischen Jugendherbergsverbandes (ÖJHV)

Politische Laufbahn

Dr. Peter Kaiser

Politische Laufbahn

  • seit 2013
    Landeshauptmann von Kärnten
  • 2010 bis dato
    Landesparteivorsitzender der SPÖ Kärnten, Stellvertretender SPÖ Bundesparteiobmann
  • 2010 bis 2013
    Mitglied der Kärntner Landesregierung (Stellvertretender Landeshauptmann, Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent)
  • 2008 bis 2010
    Mitglied der Kärntner Landesregierung (Landesrat)
  • 2001 bis 2008
    Abgeordneter zum Kärntner Landtag (2004-2005 als Klubobmann-Stv., 2005-2008 als Klubobmann)
  • 1997 bis 2001
    Vizepräsident der EUFED
  • 1997
    Abgeordneter zum Kärntner Landtag
  • 1996
    Spitzenkandidat der Kärntner SPÖ zum Europäischen Parlament
  • 1989 bis 1994
    Abgeordneter zum Kärntner Landtag
  • 1986 bis 1989
    Gemeinderat der Landeshauptstadt Klagenfurt
  • 1985 bis 1988
    Stellvertretende Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreichs

Biografie

  • Seit März 2013 Landeshauptmann von Kärnten
  • Seit März 2010 Landesparteivorsitzender der SPÖ Kärnten
  • Seit 2009 Präsident des Österreichischen Jugendherbergsverbandes ÖJHV
  • Seit Juli 2008 Mitglied der Kärntner Landesregierung
  • Seit Juni 2006 Vizepräsident des Österreichischen Jugendherbergsverbandes (ÖHJV)
  • 2005 – 2008 Klubobmann der SPÖ Kärnten
  • 2004 – 2005 Stellvertretender Klubobmann der SPÖ Kärnten
  • Seit Oktober 2004 Aufsichtsratsmitglied der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft
  • Seit September 2002 Chairman of the IYHF Training Task Group
  • 2002 – 2006 Member of the IYHF (International Youth Hostel Federation) Board
  • 2001 – 2008 Präsident der EUFED
  • Seit Juli 2001 Abgeordneter zum Kärntner Landtag
  • 1997 – 2001 Vizepräsident der EUFED
  • 1997 Abgeordneter zum Kärntner Landtag
  • 1996 Spitzenkandidat der Kärntner SPÖ zum Europäischen Parlament
  • Verheiratet seit 1992 und seit 1994 Vater des Sohnes Luca, seit 2003 geschieden, in Lebenspartnerschaft mit Ulrike Wehr
  • 1994 Koordinator der SPÖ Parteireform
  • 1993 Promotion zum Doktor der Philosophie (Dissertationsthema: „Universität und Region“)
  • Seit 1992 Präsident des Kärntner Volleyballverbandes
  • 1989 – 1994 Abgeordneter zum Kärntner Landtag
  • 1988 Sponsion zum Magister der Philosophie (nach 4 jährigem Studium der Soziologie und Pädagogik; Diplomarbeitsthema: „Gesellschaftlich erforderliche Arbeit“)
  • 1987 Geschäftsführer des ÖJHV Kärnten und Mitglied des Bundesvorstandes des ÖJHV
  • 1986 – 1989 Mitglied des Gemeinderates der Landeshauptstadt Klagenfurt
  • 1985 – 1988 Stellvertretender Verbandsvorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreichs
  • Seit 1981 Vorstandsmitglied des Österreichischen Jugendbeherbergungsverbandes – Landesgruppe Kärnten (ÖJHV Kärnten)
  • Landesvorsitzender Sozialistische Jugend, dann Landesvorsitzender der Jungen Generation (JG), dann Landesvorsitzender der Sozialistischen Jungen Generation (SJG)
  • 1978 – 1987 Vertragsbediensteter der Kärntner Landesregierung; Buchhaltung und Kreditverwaltung der Bereiche Hochbau und Straßenbau
  • 1977 – 1978 Präsenzdienst
  • 1969 – 1977 Bundesrealgymnasium mit Matura abgeschlossen
  • 1965 – 1969 Volksschule
  • Geb. 04.12.1958 in Klagenfurt, Österreich